Kampagnen-Datenbank

Hier finden Sie eine Übersicht der von führenden Agenturen und Dienstleistern eingestellten Kampagnen inklusive Kurzbeschreibung. Sie können entweder nach Begriffen suchen oder in den Kampagnen stöbern.



Deutscher Ring Generationenstudie

Agenturachtung! (GPRA)
Kunde: Deutscher Ring
Beginn: 2007

Zielsetzung

Der demografische Wandel in Verbindung mit der finanziellen Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, die Generation 50plus für die Themen Leben im Alter und Pflegebedürftigkeit zu sensibilisieren. Die Kommunikation soll aufklären, Berührungsängste abbauen und gesellschaftliche Koventionen und Tabus aufbrechen. Für den Deutschen Ring soll über die Kampagne Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufgebaut werden. Das Ziel ist die Übernahme der Themenführerschaft für den Deutschen Ring.


Beschreibung

Ausgangssituation:

 

Die vorherrschende Meinung der Senioren zum Thema Unterstützung im Alter: „Ich bin doch noch absolut fit. Bis ich ernsthafte Unterstützung benötige, vergeht noch viel Zeit.“

 

Die Themen werden ausgeblendet, …

• weil sich niemand freiwillig – das heißt ohne ersichtliche Notwendigkeit – mit dem Altern auseinander setzt,

• weil unsere Gesellschaft erhebliche Berührungsängste mit diesem Thema hat,

• weil es bislang kaum Informationen gibt, die das Interesse für die Themen wecken und für die Notwendig-keit der thematischen Vorsorge sensibilisieren.

 

Die vorherrschende Meinung zum Thema Alter bei den Junioren: „Schön, dass unsere Eltern ihr Leben so aktiv genießen, viel reisen und die Zeit mit den Enkeln erleben.”

Sie entziehen sich dem Alter,

• weil sich eine neue, unbekannte Art der Verantwortung stellt

• und damit die eigene Kindheit endet,

• weil erst einmal die Eltern alt werden, bevor es einen selbst betrifft

• und weil die möglichen Konsequenzen des Älterwerdens nicht bekannt sind – weder für die Eltern, noch für sich selbst.

 

 

Angewandte Strategien und Methoden:

 

Was wir analysierten:

Zunächst muss die Basis für die Kommunikation geschaffen werden, indem die überfälligen „Hausaufgaben“ von allgemeinem Interesse erbracht werden. Dabei geht es um die Beantwortung einer scheinbaren Selbstverständlich-keit: Wer ist die Generation 50plus? Wie lebt sie? Wovon träumt sie? Wie stellt sie sich ihr Leben vor?

 

Um die gesellschaftlich verankerten Tabus aufzubrechen, besetzen wir die Themen Alter / Älterwerden positiv und kommunizieren „auf Augenhöhe“:

• Der Themenansatz ist immer generisch aufgehängt.

• Die initiierten Berichte erheben nie den belehrenden Zeigefinger, sondern zeigen vielmehr auf, dass die Themenvielfalt groß ist und die Bedürfnisse und Gegebenheiten so individuell wie die erforderlichen Lö-sungen.

• So überwindet der Deutsche Ring Hemmnisse und Barrieren und prägt sich über Lösungsempfehlungen bei den Rezipienten ein.

 

Was wir empfohlen haben und umsetzten:

Das Kernstück der Kommunikation bildet die umfassende Generationenstudie, die eine breite, wissenschaftlich fun-dierte Grundlage für die gesellschaftliche Diskussion über die Einstellungen, Hoffnungen und Werte der Generation 50plus liefert – und zudem die Meinungen und Einstellungen der jüngeren Generationen in Bezug auf das Alter be-rücksichtigt. Durchgeführt haben die unabhängige Deutscher Ring Generationenstudie die Zukunftsforscher Prof. Horst W. Opaschowski und Dr. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen (ehemals: BAT Freizeit-Forschungsinstitut).

Generationenstudie assoziiert positive Inhalte: Das Thema Alter / Älterwerden betrifft alle Generationen (beispiels-weise stellten die Zukunftsforscher fest, dass „die Generation 50plus“ so pauschal nicht existiert). Für den Schwer-punkt der ersten Deutscher Ring Generationenstudie galt es ein positiv besetztes Thema zu definieren, das dazu einlädt, sich mit der Thematik Alter / Älterwerden zu beschäftigen: achtung! kommunikation empfahl „Altersträume“. Träume assoziieren Lebensfreude und Aktivität – verleugnen jedoch auch die ernsthaften Herausforderungen des Themas nicht. Denn um die eigenen Träume zu verwirklichen, ist jeder Einzelne gefordert – sonst werden Träume leicht als Illusionen entlarvt.

 

So nährt die Studie die Kommunikation:

• Vorstellung der Studienergebnisse vorab im Rahmen einer Pressekonferenz – mit der schriftlichen Einladung erhielten die Journalisten bereits ein Dummie der später folgenden Buchpublikation „Altersträume.

Illusion und Wirklichkeit“ in kleinerem Format mit dem Original-Cover jedoch mit Blankoseiten. Dieser Dummie fungierte als Teaser für das Buch und die daraus folgenden Inhalte – die Journa¬listen waren so be-reits eingeladen, sich mit ihren eigenen Altersträume zu beschäftigen

• Die Studie erschien zur Frankfurter Buchmesse im Primus Verlag (mit einem Vorwort von Henning Scherf sowie Wolfgang Fauter, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe Deutscher Ring): Vorstellung des Buches auf der Frankfurter Buchmesse im Forum Wissenschaft

• Onlineauftritt der Generationenstudie unter www.generationenstudie.de inklusive Vorstellung der Studienergebnisse, generischen Informationen zum Thema Älter werden und Vorsorge

• Darüber hinaus bietet die Studie thematische und inhaltliche Aufhänger für die weitere Kommunikation bzw. untermauert diese mit wissenschaftlich fundiertem Zahlenmaterial

 

Flankierend und weiterführend:

• Intensiver Dialog mit den Medien, um Journalisten für die thematische Herausforderung zu sensibilisieren

• Initiierung von Medienberichterstattung zu den Themen Pflege und Altersvorsorge


Tags

Banken/Versicherung/Finanzen, Business-to-Consumer, Medienarbeit

 
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