22.01.2016 |   Hamburger Marketingbarometer 2015/2016

Chancen auf steigende PR-Budgets stehen gut

Hamburger Marketingbarometer 2015/2016. Anm.: n=228, Mehrfachnennungen möglich
Hamburger Marketingbarometer 2015/2016. Anm.: n=228, Mehrfachnennungen möglich

20 Prozent der Marketingverantwortlichen in Hamburger Unternehmen rechnen mit wachsenden Investitionen in Public Relations. Nur sechs Prozent gehen von sinkenden PR-Ausgaben aus. Das hat das vierte Hamburger Marketingbarometer ergeben. Mehr Geld pumpen die Chefs der Prognose zufolge mit Sicherheit in digitale Kanäle.

Damit setzt sich der Trend der Vorjahre fort. 67 Prozent der befragten Auftraggeber werden auf Basis ihrer vorhandenen Budgets höhere Beträge als bisher für Online ausgeben, 54 Prozent für Social Media und 45 Prozent für Mobile-Kommunikation. Ein insgesamt sinkender Budgetanteil wird bei Print, Außenwerbung, Radio- und Fernsehwerbung erwartet. Allerdings haben viele Unternehmen für einzelne Disziplinen aktuell gar keine Budgets zur Verfügung. In Bezug auf PR sind dies zwölf Prozent der Unternehmen, die an der Erhebung teilgenommen haben. Budgets für Online und Veranstaltungen sind am meisten verbreitet, während vor allem für TV (77 Prozent der Fälle), Radio (73%), Außenwerbung (46%) und Mobile (32%) das Geld fehlt.

Was die Entwicklung der Marketingbudgets insgesamt angeht, erwarten die Auftraggeber zu 68 Prozent ein gleichbleibendes und zu 21 Prozent ein steigendes Budget. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil fallender Budgeterwartungen von 16 auf zehn Prozent gesunken. Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter gehen zu 26 Prozent von steigenden Budgets aus, bei Großunternehmen über 5.000 Mitarbeiter sind dies lediglich 13 Prozent.

Im Rahmen des Marketingbarometers der Handelskammer Hamburg, des Marketeer Club Europe, der EBC Hochschule und der Marketingberatung Meinecke & Rosengarten haben Geschäftsführer, Personal- und Marketingverantwortliche von Hamburger Betrieben sowie Agenturen mit mehr als 100 Beschäftigten die Marktentwicklung eingeschätzt. An der Online-Befragung beteiligten sich insgesamt 228 Firmen, darunter vier Agenturen. Den dreiseitigen Bericht gibt es auch auf meineckerosengarten.de zum Download.

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