Beate Sohl steht nicht als Direktorin der am 1. Januar startenden Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) zur Verfügung. Ihre entsprechende Mitteilung an GPRA, DPRG und BdP, die Trägerverbände der Prüfungsinstitution, löste eine Kettenreaktion unter den Beteiligten aus.
Karl-Martin Obermeier, Geschäftsführer der PZOK GmbH in Gründung, drückte in einem Schreiben an die Partnerinstitute der DAPR – noch ist sie für die Prüfungen zuständig – sein Bedauern über diesen Schritt der DAPR-Geschäftsführerin aus. Die Ausbilder zeigen sich irritiert. „Mich erbost, dass wir unseren Kursteilnehmern nicht sagen können, wann und unter welchen Bedingungen eine Prüfung im kommenden Jahr stattfindet“, sagt Daniela Burkhardt vom Münchner burcom-Institut. Sie setzte denn auch gleich einen Offenen Brief auf, in dem sie ihre „große Bestürzung“ über die Nachricht vom Verzicht Sohls ausdrückte.