08.11.2012 |   BVDW-Umfrage

Gute Aussichten für deutsche Internetagenturen

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu machen.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, Effizienz und Nutzen digitaler Medien transparent zu machen.

Der Großteil der deutschen Full-Service-Internetagenturen blickt mit großer Zuversicht in die Zukunft: 70 Prozent rechnen noch 2012 mit deutlichen höheren Umsätzen als im Vorjahr. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).

Kaum Pessimismus

Lediglich zwei Prozent der befragten Agenturen rechnen mit sinkenden Umsätzen, während sieben von zehn für das Gesamtjahr 2012 von höheren Honorarumsätzen als 2011 ausgehen. Auf Stabilität setzen dabei 17 Prozent der Full-Service Agenturen. Sie rechnen mit einem gleichbleibenden Honorarniveau.

Die positive Entwicklung wirkt sich den Agenturen zufolge auch auf das Personal aus. Drei Viertel der befragten Agenturen ist sich sicher, dass die steigenden Umsätze einen Zuwachs an festangestellten Mitarbeitern nach sich ziehen wird. Auch hier gehen lediglich zwei Prozent von einem Rückgang der Mitarbeiterzahl aus.

Online-Marketing als wichtigstes Anwendungsfeld

Branchenspezifisch gesehen erwirtschaftet knapp die Hälfte der Agenturen ihre Honorarumsätze durch Aufträge der Handels- und Versandbranche, gefolgt von Auftraggebern aus den Medien (44 Prozent) und der Finanzbranche (40 Prozent). Viele Agenturen sehen ihr Kundengeschäft in den Wirtschaftsbereichen Energie (33 Prozent), Freizeit und Sport (30 Prozent) und in der Versicherungsbranche (29 Prozent).

Der größte Anteil der Honorarumsätze wird im Bereich Online-Marketing (34 Prozent) erwirtschaftet, gefolgt von E-Commerce (24 Prozent) und Social Media (11 Prozent). Dienstleistungen für das Internet machen mit über zwei Dritteln (67 Prozent) den Löwenanteil am Honorarumsatz der Agenturen aus, gefolgt vom Mobilen Sektor (14 PRozent) und dem Intranet (12 Prozent).

An der Umfrage nahmen insgesamt 212 Agenturen teil.

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