23.11.2012 |   Kirchhoff-Studie zu Geschäftsberichten

Miese Noten in Sachen Transparenz für Dax30-Konzerne

Der Geschäftsbericht der Deutschen Post erhielt das Prädikat "Hohe Transparenz".
Der Geschäftsbericht der Deutschen Post erhielt das Prädikat "Hohe Transparenz".

Immer weniger Konzerne im Dax30 machen in ihren Geschäftsberichten konkrete Angaben zu Umsatz- und Ergebnisprognosen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der Hamburger Kirchhoff Consult AG und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW).

Qualität der Berichte verschlechtert sich

Das Prädikat "Hohe Transparenz" für die Prognoseberichterstattung wurde in diesem Jahr lediglich an sechs Unternehmen vergeben. 15 Konzerne fielen in die Kategorie "Mittlere Transparenz" und neun wurden mit "Niedrige Transparenz" bewertet. Dies deutet auf eine sinkende Qualität der Prognoseberichte hin: im Vorjahr hatten sieben Firmen die Bewertung "Hohe Transparenz" erreicht, 17-mal wurde "Mittlere Transparenz" bescheinigt und nur sechsmal "Niedrige Transparenz".

Wer ist an der Spitze, wer floppt?

In diesem Jahr erhielten das Prädikat "Hohe Transparenz" adidas, Deutsche Post, Fresenius Medical Care, Fresenius SE, Münchener Rück und RWE. Mit "Niedrige Transparenz" wurden BASF, BMW, Beiersdorf, Deutsche Bank, HeidelbergCement, Deutsche Lufthansa, Linde, Thyssen Krupp und Merck bewertet.

In der Studie wurden die Geschäftsberichte 2011 und die Halbjahresberichte 2012 der Unternehmen im Dax30 untersucht. Analysiert wurden qualitative und quantitative Aussagen zum erwarteten Geschäftsverlauf in den Lage- und Prognoseberichten. Zudem wurden die Prognoseveränderungen zwischen Geschäfts- und Halbjahresberichten bewertet.

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