28.11.2012 |   Stepstone-Studie

Niedrige Gehälter sind Standard in der Kommunikationsbranche

Der Stepstone-Gehaltsreport vergleicht die Bruttojahresgehälter verschiedener Branchen.
Der Stepstone-Gehaltsreport vergleicht die Bruttojahresgehälter verschiedener Branchen.

Mitarbeiter aus "Agenturen, Werbung, Marketing und PR" werden mit am schlechtesten bezahlt: das durchschnittliche Bruttojahresgehalt beträgt 39.040 Euro. Dies hat die Jobbörse Stepstone in ihrem diesjährigen Gehaltsreport ermittelt.Allerdings liefert Stepstone detailliertere Werte nur in der aggregierten Kategorie "Marketing und Kommunikation".

Daher sind sie für die PR nur bedingt aussagekräftig. Aus den Angaben geht hervor, dass in dieser Gruppe auch nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern herrschen. Während Frauen im Schnitt ein Bruttojahresgehalt von 40.368 Euro einstecken, trumpfen die Männer mit 51.205 Euro auf. Mit variablen Gehaltsanteilen gerechnet kommen bei den Frauen noch rund 3.000, bei den Männern 5.000 Euro obendrauf.

Mehr Erfahrung, mehr Geld

Eine Gehaltssteigerung wird in der Marketing- und Kommunikationsbranche mit steigender Berufserfahrung möglich: verdient man durchschnittlich bei unter zwei Jahren Erfahrung noch knapp über 30.000 Euro, kann dies bei über zehn Jahren im Beruf auf mehr als 56.000 Euro ansteigen.

Angestellte ohne Personalverantwortung (im Schnitt knapp 41.000 Euro) verdienen deutlich weniger als mit einem Team (53.500 Euro). Einen ähnlichen Unterschied macht die Unternehmensgröße aus: Im Schnitt knapp 40.000 Euro zahlen Unternehmen bis 500 Mitarbeiter, bei mehr als 1.000 Kollegen winken 54.000 Euro. 

Mit diesem Gehaltsgefüge fällt die Kommunikationsbranche in dem Report in die Kategorie der "Flop-Branchen", zusammen etwa mit der Gastronomie, dem Bildungswesen und den Personaldienstleistungen.

Spitzenreiter sind Ärzte mit einem Durchschnittsgehalt von rund 60.000 Euro, beziehungsweise 75.000 inklusive variabler Vergütung. 

Für den Stepstone-Gehaltsreport 2012 wurden im Sommer 40.000 Fach- und Führungskräfte befragt.

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