03.12.2012 |   Studie von get noticed

Verbände sollten mehr Zeit bei Facebook & Co. verbringen

Verbände sollten mehr Zeit in die Social-Media-Arbeit stecken, fordert get noticed.
Verbände sollten mehr Zeit in die Social-Media-Arbeit stecken, fordert get noticed.

Mit 60 Prozent nutzen mehr als die Hälfte der Verbände in Deutschland Social Media. Verbesserungspotenzial bestehe dennoch, heißt es in der Studie "Social Media und Verbände" von get noticed communications. Viele Verbände unterschätzen offenbar den nötigen Zeitaufwand.

Facebook hat die Nase vorn

60 Prozent der Verbände nutzen Social Media, ganz vorne ist dabei Facebook mit 77 Prozent. Twitter und YouTube folgen mit 73 und 54 Prozent. Google+ (19 Prozent) und ein eigener Blog (7 Prozent) hinken als Social-Media-Kanäle hinterher. Die drei Favoriten werden hierbei von den Verbänden als Dialog- und Informationskanäle verwendet.

Nicht alle Verbände, die auf diversen Social-Media-Plattformen präsent sind, vernetzen sich auch entsprechend. So verpassen viele, von der Webseite auf die entsprechenden Social-Media-Kanäle zu leiten. 70 Prozent derjenigen, die Facebook nutzen, verlinken auch ihre Website darauf. Im Falle von Twitter sind es 74 Prozent.

Zu wenig Zeit

Die Social-Media-Präsenz allein genüge nicht, schreiben die Autoren: obwohl die Verbände Social Media nutzen, investieren sie der Studie zufolge nicht genug Zeit, um allein die Dialogmöglichkeiten voll ausschöpfen zu können. Die Nutzer von Facebook, YouTube und Google+ wenden je ein bis zwei Stunden pro Woche für jeden Kanal auf. Auch bei Twitter setzen 86 Prozent diese Zeitspanne ein, nur 14 Prozent geben drei bis fünf Stunden.

Für die Studie wurden die 43 wichtigsten Verbände aus den Bereichen Medien und Kommunikation, Tourismus, Food und Beverage, Textil, Kosmetik, Handel und Kinder- und Familiengüter zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt.

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