SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück besetzt in den letzten Monaten vor der Bundestagswahl seinen Sprecherposten neu und plant nicht mehr mit Michael Donnermeyer. Dies meldet
Spiegel Online.
Bereits am Mittag, wenn Peer Steinbrück die letzten Mitglieder seines Kompetenzteams vorstellen wird, werde Donnermeyer nicht mehr im Willy-Brandt-Haus vor die Presse treten. Der bisherige Sprecher sei bereits am Wochenende von der Entscheidung informiert worden, meldet Spiegel Online. Peer Steinbrück habe mit Ex-Bild-Hauptstadtbüroleiter Rolf Kleine offenbar bereits einen Nachfolger gefunden und wolle ihn am Mittag präsentieren.
Donnermeyer seien parteiintern etliche kommunikative Fehler angelastet worden, schreibt Spiegel Online, die das Bild von Steinbrück in der Öffentlichkeit beschädigt hätten.
Donnermeyer
war 1998 maßgeblich am erfolgreichen Wahlkampf des SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder beteiligt. Zudem sprach er für die Bundes-SPD und für den Berliner Senat.