11.12.2013 |   Wiebke Ladwig gibt Tipps zu PR und Social Media

Pressesprecher sollen ihre Neugier entdecken

Laut Studie sind Pressesprecher mit Social Media unzufrieden - PR-Blogger will Abhilfe verschaffen.
Laut Studie sind Pressesprecher mit Social Media unzufrieden - PR-Blogger will Abhilfe verschaffen.

Laut einer Faktenkontor-Studie vom April 2013 sind drei von vier Pressesprechern mit Social Media nicht glücklich. Damit diese Zahlen sich ändern, und Pressesprecher ihre Ansichten revidieren können, hat Wibke Ladwig im PR-Blogger "Fünf Tipps für glücklichere Pressesprecher in Social Media" zusammengestellt.

Neugier entdecken, geduldig sein

Lustlosigkeit und mangelnde Neugier seien ein Problem bei Pressesprechern und führten häufig zur Verbrämung, was Social Media angeht. Ladwig ruft zu einer Forschungsreise ins Internet auf - Pressesprecher sollten sich die Zeit nehmen, das Internet zu durchforsten, Themen nachzuspüren und zu erkennen, was Menschen im Netz beschäftigt.

Dabei dürfe die Selbsteinsicht nicht fehlen: in einem zweiten Schritt sollen Pressesprecher in sich gehen und darüber nachdenken, wie sie in Social Media auftreten und für welche Themen sie stehen möchten - authentisch.

Kommunikation will in Social Media gelernt sein, und auch Kommunikationsprofis müssen dies erkennen, lautet Ladwigs dritter Tipp. Obwohl rasant kommuniziert werden kann, sollte nicht verkannt werden, dass der Aufbau und die Pflege von Beziehungen ein Geduldsspiel ist, auch in der schnellen Welt der sozialen Medien.

Authentizität, Authentizität

Introspektion wird in Ladwigs Leitfaden groß geschrieben. Pressesprecher werden nicht nur dazu aufgerufen, ihre eigene Botschaft zu überdenken, sondern auch ihre Haltung zum Unternehmen. Dies sei ein ausschlaggebender Faktor für die Vertretung des Unternehmens - wenn die Identifikation mit der Unternehmenskultur schwierig ist, werde auch die Repräsentation in den sozialen Medien problematisch.

Der letzte Punkt gilt der Seriosität und der Kommunikationsformen in Social Media. Ladwig rät den Kommunikationsprofis: "Entspannen Sie sich. Sie müssen nicht seriös wirken. Es genügt, wenn Ihr Anliegen seriös ist."

Weiteres zum Thema im Netz:

Ladwigs Artikel bei PR-Blogger

W&V über den Social-Media-Trendmonitor von Faktenkontor/news aktuell

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