Die Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) gönnt sich im vierten Jahr ihrer Existenz ihren vierten Geschäftsführer. Nach Karl-Martin Obermeier (2007), Holger Sievert (2008/09) und zuletzt, seit Juli 2009, Peter Gerlach soll nun DPRG-Geschäftsführer Michael Kalthoff-Mahnke versuchen, das schlingernde PZOK-Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Unterstützt wird er dabei von Clarissa Wilke.
Die beiden werden einiges zu tun bekommen. Im ablaufenden Jahr haben nach offiziellen Angaben nur 163 Prüflinge ihre Prüfung bei der PZOK abgelegt. Im ersten Prüfungsjahr 2008 waren es noch 225 gewesen. Insider gehen davon aus, dass rund 200 Prüflinge pro Jahr erforderlich sind, damit die PZOK schwarze Zahlen schreibt. Die bisherige Leiterin der PZOK-Geschäftsstelle, Lea Büche, nennt die Wirtschaftskrise als Ursache für die schlechten Zahlen; allerdings dürften auch die Auseinandersetzung mit den Heidelberger Instituten vor genau einem Jahr (siehe prreport.de am 12. Dezember 2008) sowie die Konkurrenz der AKOMM (2009: rund 120 Prüfungen) ihr Scherflein zum Abschmelzen der PZOK-Prüfungen beigetragen haben.
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