12.11.2012 |   UGW ExpertenBarometer

Marketingabteilungen vernachlässigen Facebook

Social Media ist für viele Marketer kein relevanter Teil des Marketing-Mix. UGW Communications hat in einer Umfrage unter Top-Entscheidern aus Marketing und Vertrieb festgestellt, dass speziell dem Spitzenreiter der sozialen Netzwerke, Facebook, nur geringe Bedeutung beigemessen wird.

Chancen verkannt

Nur jeder Fünfte hält einen Facebook-Auftritt für sehr wichtig. Knapp die Hälfte der Befragten sieht wenig bis keine Notwendigkeit für eine Facebook-Präsenz des eigenen Unternehmens. Damit, so die Auswertung der UGW, würden die Chancen der sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel der Dialog mit der Zielgruppe zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit, verkannt. Jeder Dritte gab an, Facebook, Twitter & Co. gänzlich zu ignorieren und weder privat noch beruflich zu nutzen.

Privates und Geschäftliches vermischt sich

Knapp 60 Prozent der Befragten nutzen Facebook selbst, wobei nur jeder Fünfte das Netzwerk ausschließlich privat oder ausschließlich beruflich nutzt. Vielmehr verschwimmen die Grenzen. Im beruflichen Rahmen wird Facebook von 44 Prozent der Befragten als Monitoring-Tool eingesetzt, um sich über andere Marken und Unternehmen, öffentliche Personen sowie Vereine zu informieren und Wettbewerber zu beobachten.

Zur beruflichen Kontaktpflege bleibt man lieber strikt bei den klassischen B2B-Netzwerken: jeder zweite besitzt dort einen Account, wohingegen jeder Fünfte bei LinkedIn vertreten ist.

3.719 Top-Entscheider aus Marketing und Vertrieb wurden von der Wiesbadener UGW zu ihrer privaten und beruflichen Nutzung führender Social Media-Plattformen online befragt.

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