19.11.2012 |   Berliner Szene

Michael T. Schröder und wbpr trennen sich

Im kommenden Jahr gehen die Münchner Agentur wbpr und ihr Berliner Kopf Michael T. Schröder getrennte Wege: Schröder hat den Münchnern die restlichen Anteile am Berliner Büro abgekauft, das bisher als eigene GmbH geführt wurde.

Bereits seit 2009 war Schröder, ehemals Deutschlandchef von Hill+Knowlton und seit 2007 bei wbpr, mit 61 Prozent mehrheitlich an der Berliner GmbH beteiligt, und er dürfte die Entwicklung vor Ort seitdem stärker seinem Kurs angepasst haben. Als Grund für die "einvernehmliche Trennung" bemühen nun sowohl Schröder als auch die Münchner Geschäftsführung die Formel von "unterschiedlichen Auffassungen" über die weitere Führung.

Schröder will das Büro in der Schumannstraße halten und wird die Agentur ab dem kommenden Jahr entsprechend unter einer neuen Marke führen. Name, Konzept, potenzielle Partner? Alles noch geheim, sagt Schröder.

Auch die Agentur wbpr will am Berliner Standort festhalten, es wird neue Räume in Berlin-Mittte geben: Von München aus steuert Geschäftsführer Andreas Bachmeier in Zukunft den Satelliten in der Hauptstadt, je nach Bedarf mit einem kleinen Team aus München. Wie bisher will wbpr über die Repräsentanz die "Berliner Interessen" ihrer Kunden, vor allem Mittelständler, wahrnehmen, insbesondere solche im regulierten Bereich - Pharma, Gesundheit und Energie etwa.

Neben den wbpr-Büros in München und Berlin existiert ein Standort in Potsdam.

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