27.11.2012 |   Hangout mit Alexander Güttler und Thomas Pleil

Haben PR-Volos in Agenturen noch Berechtigung?

prreporter on air: Pro & Contra PR-Volo

Die Ausbildung für die PR-Branche akademisiert sich: Allerdings müssen Absolventen von Unis und Hochschulen vielfach noch einmal in die Lehre - sie machen Volontariate in Agenturen und Unternehmen. Hat das klassische Volo noch eine Berechtigung? Vergangene Woche trafen sich Alexander Güttler, GPRA-Chef und Geschäftsführer der Agentur komm.passion, und Thomas Pleil, Professor für Public Relations an der Hochschule Darmstadt, zum Streitgespräch via Google+ Hangouts on Air.

Junge Einsteiger brauchen einen angemessenen "Schonraum", um zum Berater zu reifen, meint etwa Güttler - und setzt sich für ein Volo trotz PR-Fachstudium ein. Ihm gegenüber macht Pleil Unmut unter seinen Absolventen über die Bedingungen in Agenturen aus und fordert Agenturen auf, bei jungen Bewerbern genau hinzusehen - und bisweilen auf ein Volontariat zu verzichten.

Was die beiden noch über das Verhältnis von Praxisnähe und Theorie in der PR-Ausbildung, Gehaltsvorstellungen, Standards bei PR-Volos erzählten, und ob beide schließlich einen versöhnlichen Ton fanden? Einfach reinschalten und kommentieren.

Im kommenden Jahr wollen wir regelmäßig Hangouts zu Themen aus der PR- und Kommunikationsbranche veranstalten. Themenvorschläge, Kritik, Feedback bitte via Twitter, Google+ und Facebook, gerne auch per Mail.


PS: Das Interview ist Teil unserer Initiative #30u30, für junge Ein- und Aufsteiger in der Kommunikationsbranche - für die wir noch Partner suchen. Rückfragen gerne an pia.vonsicherer(at)haymarket.de.

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Kommentare

Stephan Fink am 28.11.2012 um 17:17
Interessantes Gespräch - thx
Meine - auch gelebte - Conclusio: Duales System (Studium & Volontariat) in guter Qualität, und in begründeten Fällen, bei entsprechender Vorqualifikation, auch mal den Direkteinstieg in den PR-Beruf als "Junior".
 
David Hagenbäumer am 29.11.2012 um 09:23
Die Abläufe in den Volontariaten sind zum Teil nicht zu vergleichen und sehr individualisiert. Das kann man in keinster Weise pauschalisieren...
Wer aufhört, gleich beim Wort "Volontariat" sofort Hurra! zu rufen und sich mit dieser Materie (vor allem PR-Volontariaten) eingehender befasst, wird dies feststellen. Um das Volontariat als Berufseinstieg zu klassifizieren, fehlt es an professionellen und vergleichbaren Strukturen und daher bleibt es eine Entscheidung die vom individuellen Bildungsgrad und persönlichen Aspekten abhängig ist. Nicht mehr und nicht weniger. Der Rest ist purer Lobbyismus.
 
Julia-Maria Blesin am 04.12.2012 um 11:37
Ein Traineeship als prinzipielles Gateway zum Einstieg in die Agenturarbeit war aus der Perspektive des offenen Berufszuganges sicher sinnvoll und ist es auch heute noch, wenn sich ein Ökotrophologie-Absolvent für die Markenkommunikation eines Lebensmittelkonzerns bewirbt.

Studiert man jedoch PR bzw. Kommunikationsmanagement sollte keine Pauschalbehandlung erfolgen – schon gar nicht nach einem Masterabschluss.
Fehlende Flexibilität kostet Agenturen qualifizierten Nachwuchs!!!

Top-Thema auch bei den PR Studierenden Hannover: http://www.prsh.de/2012/12/03/pr-volo-fehlende-flexibilitat-kostet-agenturen-qualifizierten-nachwuchs/
 
J. Kiesenbauer am 22.08.2013 um 10:16
 

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