18.01.2013 |   MairDumont-Studie

Tourismusbranche zeigt Optimismus für 2013

Erstaunlich: Print ist in der Tourismusbranche alles andere als vom Aussterben bedroht.
Erstaunlich: Print ist in der Tourismusbranche alles andere als vom Aussterben bedroht.

Die Tourismusbranche erwartet für das Jahr 2013 mehr private Reisen, steigende Kommunikationsbudgets und Präsenz in den sozialen Medien. Dies ergab die Studie "Werbung & Kommunikation im Tourismus 2013" von MairDumont Media. Eines der Ergebnisse: in der Tourismusbranche boomt Print wie sonst nirgends mehr.

Urlaub hui, Geschäftsreisen pfui

Die Zukunftsprognose für private Urlaubsreisen sieht rosig aus. So überwiegen bei den Befragten Optimismus (52 Prozent) oder zumindest die Erwartung von Stabilität (40 Prozent). Gerade einmal 8 Prozent erwarten einen Rückgang, damit sind die Optimisten eindeutig in der Überzahl.

Mehr Skepsis herrscht in Sachen Geschäftsreisen. Hier gehen zwar die Hälfte der Befragten von Stabilität aus, doch jeder fünfte Befragte erwartet einen Rückgang von Geschäftsreisen. Somit hat sich die Stimmung im Vergleich zu 2012 verschlechtert.

Budgets steigen

Nahezu jeder dritte Befragte rechnet mit höheren Budgets für die Marketing-Aktivitäten. Zwei Drittel arbeiten immerhin mit stabilen finanziellen Mitteln. Sinkende Budgets sind im Vergleich zu 2012 rückläufig: nur noch 8 im Vergleich zu 17 Prozent im Vorjahr beschweren sich über zurückgehende Mittel.

Besonders präsent ist Social Media als Thema im Marketing. Fast 70 Prozent der Befragten werden sich damit beschäftigen, mindestens in Form der eigenen Fanpage. Werbe-Aktivitäten in den sozialen Medien sind bei 72 Prozent der Befragten zum festen Bestandteil im Marketing-Kommunikationsplan geworden. Jenseits von Social Media verlassen sich 68 Prozent auf Newsletter zur personalisierten Ansprache von Zielgruppen.

Print stirbt nicht aus

Stabil, mit leicht positiven Tendenzen, präsentiert sich der Einsatz von Anzeigen und Beilagen in Printmedien. In der Tourismusbranche ist Print sehr lebendig als Medium, speziell im Special-Interest-Segment der Reisemagazine und Reiseführer (76 Prozent). Tages- und Wochenzeitungen sowie Touristikfachzeitschriften sichern sich ebenfalls mit 65 und 39 Prozent einen festen Platz im Marketing-Mix.

Dafür spart man beim Druck von Katalogen, Foldern und Flyern. Zwei von drei Befragten verlassen sich zwar noch auf diese Eigenmedien, doch ebbt der Trend ab.

256 Entscheider über Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen innerhalb der Tourismusbranche wurden dazu befragt, welche Entwicklungen sie in der Marketing-Kommunikation für ihr Unternehmen im Jahr 2013 erwarten. Die Ergebnisse werden mit der methodisch identisch erhobenen Analyse für 2012 direkt verglichen.

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