25.01.2013 |   Umfrage unter Führungskräften

Jeder zweite PR-Entscheider schiebt Gehaltsfrust

Die Aussicht auf mehr Geld ist für PR-Entscheider der wichtigste Grund, den Job zu wechseln.
Die Aussicht auf mehr Geld ist für PR-Entscheider der wichtigste Grund, den Job zu wechseln.

Viele Führungskräfte in der deutschen PR-Branche sind unzufrieden mit ihrem Verdienst. Häufigster Grund ist ein unangemessenes Gehalt, im Verhältnis zu Ausbildung und Erfahrung des Entscheiders. Das ergab eine Kurzumfrage in PRimetime, einer Initiative der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor.

Nur rund 47 Prozent der 123 Befragten sind mit dem Verdienst in ihrem Unternehmen zufrieden. 28 Prozent der Teilnehmer geben hingegen an, dass sie höchstens teils/teils mit ihrem Gehalt zufrieden sind. Knapp jeder siebte Entscheider ist unzufrieden (15 Prozent) oder sogar sehr unzufrieden (4 Prozent) mit der Entlohnung seiner Arbeit.

Der überwiegende Teil der unzufriedenen Teilnehmer ist der Ansicht, dass das Gehalt ihrer Ausbildung und Erfahrung nicht angemessen ist (55 Prozent). Jeder zweite Befragte findet, dass das Gehalt, welches er bezieht, in seiner Position nicht gerechtfertigt ist (51 Prozent). Zu viele Überstunden, die entweder nicht ausgeglichen oder nicht bezahlt werden, sind für 49 Prozent der Entscheider ein Grund, mit der Vergütung unzufrieden zu sein. Als einen weiteren Grund führen immerhin ein Drittel der unzufriedenen Teilnehmer an, dass ihr Verdienst nicht der Leistung entspricht, die sie im Unternehmen erbringen (36 Prozent).

Flexibilität unter bestimmten Voraussetzungen

In der Kurzumfrage von PRimetime wurde deutlich, dass mehr als die Hälfte der Führungskräfte und Meinungsmacher in der PR-Branche ihren Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen wechseln würden. Das mit Abstand wichtigste Kriterium für einen Arbeitgeberwechsel ist die Möglichkeit auf besseren Verdienst (57 Prozent). Direkt hinter dem monetären Anreiz folgt die Chance auf ein interessanteres Themenfeld im Job als Argument für den Wechsel des Arbeitgebers (46 Prozent). 

Ein zusätzlicher starker Treiber ist die höhere Wertschätzung der geleisteten Arbeit (41 Prozent). Weitere Faktoren sind laut der Umfrage: Bessere Aufstiegsmöglichkeiten (35 Prozent) oder bessere Arbeitsbedingungen (34 Prozent).

In einer separaten Umfrage der Online-Jobbörse kalaydo.de zeigte sich zuletzt: Die Mehrheit der Arbeitnehmer legt mehr Wert auf ein gutes Arbeitsklima als auf Geld.



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