22.02.2013 |   BVDW-Umfrage

Medien- und Wirtschaftsstudis zieht es in die PR

Welche Unternehmensbereiche Studierende zum Einstieg bevorzugen würden, hat der BVDW ermittelt.
Welche Unternehmensbereiche Studierende zum Einstieg bevorzugen würden, hat der BVDW ermittelt.

Marketing und Vertrieb, Projektmanagement sowie Public Relations und Kommunikation sind unter Studierenden die gefragtesten Unternehmensbereiche für einen Berufseinstieg. Dies zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).

An oberster Stelle der Karriereplanung von Studierenden steht vorwiegend ein Master- oder Bachelorabschluss mit dem Ziel einer Festanstellung (78 Prozent, Trainee 35 Prozent, Mehrfachnennungen möglich) in der Digitalbranche (75 Prozent) oder im Mediensektor (63 Prozent). Eine freiberufliche Tätigkeit als Berufseinstieg erachten noch 10,4 Prozent der Studenten als Option an, hingegen wollen nur 8,7 Prozent in ein Praktikum wechseln. Die Mehrheit der befragten Studenten schätzt sich generell für den Berufseinstieg als qualifiziert ein. 

Kommunikative Bereiche bei Studierenden bevorzugt

Die meisten der befragten Studis bevorzugen für ihren Berufseinstieg die drei Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb (56 Prozent), Projektmanagement (53 Prozent) sowie Public Relations und Kommunikation (41 Prozent). Darauf folgen die Bereiche Produktmanagement (33 Prozent), Strategie und Business Development (28 Prozent) sowie Beratung und Customer Relationship Management (27,9 Prozent). Als weniger attraktiv gelten Kreation (18 Prozent) sowie Controlling und Finanzen sowie IT/EDV/Technik. 

Im direkten Vergleich mit dem Angebot an freien Stellen werden Unterschiede deutlich. Die Unternehmen der digitalen Wirtschaft suchen zwar verstärkt neue Mitarbeiter im Bereich Projektmanagement (68 Prozent), Marketing und Vertrieb (64 Prozent) und Produktmanagement (44 Prozent). Bei Public Relations und Kommunikation suchen aber nur knapp 22 Prozent der Unternehmen derzeit frische Kräfte.

An der BVDW-Studentenbefragung (hier eine Übersicht) nahmen 355 Studierende aus medien- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland teil. 

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