11.05.2013 |   Siemens' Kommunikationschef

Stephan Heimbach wird entmachtet

Stephan Heimbach
Stephan Heimbach

Siemens-Kommunikationschef Stephan Heimbach (Foto) muss offenbar sein Amt aufgeben. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Samstag.

Demnach verliert Heimbach die Verantwortlichkeiten für Kommunikation und Medienarbeit, soll sich aber in Zukunft noch um die Regierungsbeziehungen kümmern. Begründet werde die Entmachtung Heimbachs mit "intensivierten Anforderungen", schreibt die "SZ". Nach anhaltender Kritik in den Medien habe Heimbach bei CEO Peter Löscher zuletzt an Vertrauen eingebüßt, heißt es auch gegenüber dem PR Report aus unternehmensnahen Kreisen.

Heimbach ist seit 1992 im Unternehmen. 2007 rückte er als Kommunikationschef nach, als sich sein Vorgänger Janos Gönczöl zurückziehen musste - um der Konzernkommunikation nach der Compliance-Affäre einen Neuanfang zu ermöglichen. Heimbach gilt als eng mit Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme vernetzt, der nach der Thyssen Krupp-Affäre (PR Report 5/2013) auch bei Siemens unter Druck steht.

Die Nachfolge von Heimbach scheint noch unklar. Bislang hinter Heimbach wirkte Oliver Santen, der seit 2011 die weltweite Medienarbeit von Siemens leitet.

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