14.06.2013 |   Orca Affairs taucht in München auf

Thomas Stahlschmidt steigt bei Michael Schröder ein

Thomas Stahlschmidt
Thomas Stahlschmidt

Zwei frühere wbpr-Manager tun sich wieder zusammen: Thomas Stahlschmidt (Foto), 51, eröffnet ein Münchner Büro für Orca Affairs, der Agentur von Michael Schröder, die unlängst aus dem Berliner Standort von wbpr hervorgegangen ist.

Außer Stahlschmidt hat Orca in München bislang keine Kräfte, auf absehbare Zeit sollen aber welche dazustoßen. Als Startkunden haben Stahlschmidt und Schröder den Gabelstablerhersteller Crown an Bord, der in München seine Europazentrale hat. Orca übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und in einigen europäischen Märkten. Der Kunde kommt über das IPREX-Netzwerk, dem Orca angehört.

Stahlschmidt schied nach zwei Jahrzehnten als Geschäftsführer bei wbpr aus, hat in München die Agentur Fifty Fifty PR geründet - eine Agentur, die für ihre Kunden die Zielgruppe 50 Plus angeht. Stahlschmidt operiert damit vor allem in der Tourismus- und Hotelbranche. Er wird die Agentur parallel zu seinem neuen Engagement bei Orca weiterbetreiben, wie bisher zusammen mit Bettina Schönherr.

Schröder löste sich im vergangenen Jahr von wbpr, führte bis dahin als Gesellschafter das Berliner Büro, dessen Anteile er schließlich komplett übernahm. Ende 2012 schloss er sich der Orca-Gruppe an. Seine Ex-Agentur wbpr, Hauptniederlassung in München, hat zwischenzeitlich in Berlin wieder Räume angemietet, diesmal in der Friedrichstraße.

Diesen Beitrag


Bookmarken

Kommentare

Oliver Sattmann am 14.06.2013 um 10:50
Wbpr, Fifty Fifty PR, Orca Affairs - aha. Und früher auch noch Agentur Molthan van Loon und Herr Michael T. Schröder, der seine Firma aus der wbpr-Gruppe herauslöste. Sie hatten jeweils Anteile an die Orca-Gruppe von Herrn Klaus Utermöhle abgegeben und im Gegenzug eine Beteiligung an Orca erhalten.

Alles klar? Was sagt sowas dem nüchternen PR-Menschen?

Das ist alles oftmals lautstarker und nabel-schauender Aktionismus, hinter dem sich allzu oft die knallharte Wahrheit der PR-Beratungsbranche verbirgt: Zweihundert mal so viele "Berater" wie Auftraggeber.

Unterm Strich bleibt Ersteren meist nur das langsame Aufzehren des ganz früher mal Verdienten. Aber mit unverändert nervendem Getrommel, versteht sich. Und meistens mit allergünstigsten 25-jährigen Bachelor-Praktikanten und Volontären als "Berater".

Die wenigen noch verbleibenden potenziellen Kunden in der Industrie kennen das: Täglich ein bis zwei (wirklich!!) hartnäckige Kaltakquise-Anrufe und schon am Telefon geballte Uninformiertheit und Hardcore-Verkaufe.

Liebe PR-"Unternehmer" - ihr seid längst viel zu viele und beginnt, den Verantwortlichen in der Industrie vor lauter Existenzdruck die absurdesten Dinge aufzuschwatzen.
 

Diesen Beitrag kommentieren 

Spamschutz

Um zu verhindern, dass hier Roboter Formulare ausfüllen,
bitten wir Sie, die folgende Frage zu beantworten.

Kleine Hilfe:

Die Beiträge werden von der Redaktion geprüft und innerhalb der nächsten 24 Stunden freigeschaltet.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Schlagwörter in dieser News