05.11.2013 |   Bitkom-Studie

Werbung bei Facebook wirkt eher bei jüngeren Nutzern

Die Wahrnehmung von Werbung auf Facebook ist altersabhängig.
Die Wahrnehmung von Werbung auf Facebook ist altersabhängig.

Der Großteil der User hat sich in Social Media angemeldet, um mit Freunden vernetzt zu sein - und diese Verbindung lohnt sich auch in Sachen Empfehlungsmarketing. Dies sind Ergebnisse der Bitkom-Studie "Soziale Netzwerke 2013".

Facebook als Favorit

Während 78 Prozent der Internetnutzer in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet sind, nutzen zwei Drittel dies auch aktiv. 56 Prozent der Nutzer geben an, Facebook aktiv zu nutzen. Damit legt Facebook elf Prozentpunkte zu im Vergleich zu 2011. Am aktivsten ist dabei die Generation unter 30. 89 Prozent der sogenannten Digital Natives nutzen ihr bevorzugtes Netzwerk täglich.

Dabei liegt die Motivation zur Nutzung von Social Media deutlich in der Vernetzung mit Freunden. 73 Prozent der Befragten gaben an, die Netzwerke nutzen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder sich auszutauschen. Die private Nutzung geht in Deutschland auch vor - mit Ausnahme von LinkedIn oder Xing werden hierzulande soziale Netzwerke überwiegend für persönliche Zwecke frequentiert.

Diejenigen, die auf Facebook & Co. verzichten, sagen zu 74 Prozent, dass sie darin keinen Nutzen für sich sehen. 56 Prozent möchten auch einfach keine persönlichen Informationen preisgeben.

Werbung wird sehr unterschiedlich wahrgenommen

Die Vernetzung mit Freunden hat auch positive Auswirkungen auf das Empfehlungsmarketing in sozialen Netzwerken. Die Hälfte der befragten User gibt an, dass Empfehlungen von Freunden große Aufmerksamkeit bei ihnen erzeugen. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es nahezu zwei Drittel, die dies aussagen. Anzeigen am Rand der Webseiten erzeugen bei 26 Prozent hohe Aufmerksamkeit, die Empfehlungen trumpfen hier also.

Vorgeschaltete Werbevideos bekommen nur von vier Prozent die hohe Aufmerksamkeit, während 44 Prozent diese kaum beachten (Angabe "Sehr niedriger" Aufmerksamkeit). Auch gesponsorte News-Feeds zum Beispiel auf der Pinnwand sozialer Netzwerke oder Werbebanner in Smartphone-Apps schnitten schlechter ab. Generell wurde deutlich, dass jüngere Nutzer zwischen 14 und 29 Jahre sämtliche Werbeformen in sozialen Netzwerken aufmerksamer wahrnehmen als ältere User.

Für die Studie wurden 1.016 Internetnutzer aus Deutschland ab 14 Jahren befragt. Die vollständige Auswertung steht online zur Verfügung.

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