GPRA-Vertrauensindex Oktober 2009



Der in der letzten Oktober-Woche erstmals veröffentlichte Vertrauensindex wird künftig in Kooperation mit „Wirtschaftswoche“ und PR Report erhoben.

Die GPRA will die Expertise der Agenturen auf ureigenen PR-Themenfeldern wie etwa Vertrauen und Reputation herausstellen. Ein Schritt auf diesem Weg, den Verbandspräsident Alexander Güttler bei seiner Wahl im März skizziert hat, ist jetzt gegangen worden: die Präsentation des GPRA-Vertrauensindex, der künftig viermal im Jahr erhoben wird.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid wird sich für die GPRA regelmäßig bei 1.051 Personen im Rahmen einer repräsentativen CAPI-Befragung (Rechner-unterstützte persönliche Befragung) über ihr Vertrauen in Unternehmen und Institutionen aus ausgewählten Branchen erkundigen. Die Einzelergebnisse fließen in einen Gesamtvertrauensindex ein, der das Vertrauensniveau der deutschen Bevölkerung widerspiegelt.

Der Index soll Veränderungen und deren Ursachen aufzeigen und
Wirkungen von Kommunikation nachweisen. „Der Vertrauensindex ist ein Kernelement unseres Programms PR für PR“, sagt Präsidiumsmitglied Uwe Kohrs, „es wird Zeit, dass all die schönen Sonntagsreden und Kampagnen zur Vertrauensbildung endlich auf ihren Realitätsbezug hin überprüft werden. Der GPRA-Index soll dies künftig ermöglichen. Die erste Erhebung macht deutlich: Die Vertrauens-Realität in Deutschland ist ernüchternd.“

Ein weiteres Ergebnis: Die Lebensmittelbranche genießt im Vergleich zu den anderen sieben abgefragten Branchen das größte Vertrauen, und zwar in allen vier gesetzten Dimensionen „Glaubwürdigkeit der Kommunikation“, „Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft“, „Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern“ und Verantwortung gegenüber den Kunden/Abnehmern“.

Betrachtete Branchen:

  • Lebensmittel
  • Informationstechnologie
  • Automobil
  • Gesundheit
  • Verkehr und Transport
  • Chemie
  • Energie
  • Finanzen