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News / PR-Profis verweigern häufiger Statements
26.11.2015   News
PR-Profis verweigern häufiger Statements
 
Klassische Medien kommen bei PR-Fachleuten derzeit nicht gut weg. Einer der Vorwürfe: einseitige Berichterstattung. Einer Umfrage der Agentur Gartner Communications zufolge verweigern 45 Prozent der Teilnehmer zunehmend Stellungnahmen aufgrund vorhersehbar tendenzieller Beiträge oder empfehlen diese Vorgehensweise ihren Kunden.

80 Prozent reagieren mit Anpassungen ihrer Strategie zulasten klassischer Medienarbeit. 65 Prozent verstärken deshalb die direkte Interaktion mit Zielgruppen über Social Media, 55 Prozent setzen vermehrt auf die Distribution von Inhalten per Corporate Publishing.

Das Beratungsunternehmen hat im November 78 PR-Profis online befragt. Acht von zehn Befragten stimmen der Aussage zu, Journalisten gingen "häufig mit vorgefassten Meinungen an ein Thema heran". Ebenso viele teilen die Einschätzung, bei Medienanfragen stehe die Geschichte häufig bereits fest und angefragte Statements dienten "eher der Untermauerung dieser Geschichte als einer ergebnisoffenen Recherche". Die Hälfte empfindet Medienberichterstattung in der eigenen Arbeit zunehmend als einseitig oder voreingenommen.

Der komplette Report kann unter beratung@gartnercommunications.com angefordert werden.