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News / Deutsche Unternehmen scheitern mit Change-Management
Ein eigenes Budget und zusätzliche Mitarbeiterkapazität stärken die Wirksamkeit von Change-Projekten, sagen die Change-Berater von Mutaree.
18.12.2012   News
Deutsche Unternehmen scheitern mit Change-Management
 
Die Mehrzahl der Change-Projekte in deutschen Unternehmen ist zum Scheitern verurteilt, teilweise bereits vor der Implementiertung. Nur 16 Prozent der Projekte sind tatsächlich erfolgreich, befand das Change-Barometer der Veränderungsberater von Mutaree.
Minimale Budgetierung, zu wenig Mitarbeiter
Der Grund für die schlechten Noten der Change-Projekte liegt in der Budgetierung für die professionelle Begleitung des Projekts: oftmals ist diese Mutaree zufolge zu gering oder fehlt komplett. Den Unternehmen sei dies noch nicht klar, wie die Umfrage zeige. Lediglich 20 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wirken der Gefahr mit eigenen Budgets und angepassten Mitarbeiterkapazitäten für Change-Projekte entgegen.
Professionelle Begleitung zahlt sich aus
Auch wenn der Kosten-Nutzen-Effekt des professionellen Change-Managements bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist, steht der Analyse zufolge der finanzielle Nutzen fest. Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen einer professionellen Begleitung von Change-Projekten sprächen für sich, schreiben die Berater.

Nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer reduziert sich die ungewollte Fluktuation im Schnitt von 13,2 Prozent auf 6,7 Prozent. Die Senkung des zu erwartenden Produktivitätsverlustes beziffern sie durchschnittlich mit 12,4 Prozent – dies entspricht einem Absinken von 22,6 Prozent auf 10,2 Prozent.

Laut Change-Barometer planen Unternehmen für ihre jährlichen Change-Projekte im Durchschnitt etwa 14 Millionen Euro und 1.300 Personentage ein – die meisten allerdings ohne ein separates Budget für die Change-Management-Begleitung.