Nach Informationen des PR Reports hat der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) eine Beschwerde gegen Microsoft und WMP Eurocom als unbegründet zurückgewiesen. In dem Verfahren ging es um den Verdacht, dass das Unternehmen zusammen mit der Agentur verdeckte PR gegen Google betrieben haben könnte.
Die Ethikwächter der Branche konnten keine Anhaltspunkte ermitteln, die den Vorwurf eines möglichen Verstoßes gegen das Transparenzgebot des Kommunikationskodexes erhärten würden. Der Verdacht war Ende vergangenen Jahres
in einem Bericht des Magazins Stern aufgekommen. Michael Inacker, Chef von WMP Eurocom, hatte das
vehement bestritten und von einem "Privatfeldzug" von Hans-Martin Tillack gesprochen. Der Stern-Journalist hatte mehrfach kritisch über WMP berichtet. Auch Microsoft hatte den Vorwurf zurückgewiesen.
Von
Daniel Neuen