23.01.2013 |   Geschlechter-Gefälle bei Jobangeboten

Männer stellen sich im Netz offenbar professioneller dar

Jobangebote will die Mehrheit der Akademiker lieber über Business-Netzwerke statt privaten Social-Media-Plattformen erhalten.
Jobangebote will die Mehrheit der Akademiker lieber über Business-Netzwerke statt privaten Social-Media-Plattformen erhalten.

Social-Media-Plattformen ermöglichen es Fachkräften, für Unternehmen und Headhunter auffindbar zu sein und den eigenen Lebenslauf prominent zu platzieren. Davon profitieren aber hauptsächlich Männer mit akademischem Abschluss, hat das Recruiting-Unternehmen TalentFrogs herausgefunden.

Männer präsentieren sich besser

Die Umfrage von TalentFrogs zeigte, dass Akademiker gut drei mal so viele Jobangebote im Monat erhalten wie Akademikerinnen (3,6 zu 1,1). Selbst bei Nicht-Akademikern, bei denen die Zahlen zwar niedriger sind, besteht dieses Gefälle mit 0,9 zu 0,3. Der Grund: Männer vermarkten sich selbst anscheinend offensiver und professioneller als Frauen, wie TalentFrogs-Geschäftsführer Peer Bieber in einer Mitteilung sagte.

Angebote lieber über Xing & Co.

Bevorzugte Plattformen für Jobangebote sind Businessnetzwerke wie Xing oder Linkedin, besonders bei Akademikern, von denen 95 Prozent ausschließlich hierüber kontaktiert werden möchten. Rund zehn Prozent der Nicht-Akademiker möchte auch über meist eher privat genutzte Social-Media-Plattformen wie Facebook direkte Jobangebote erhalten.

Für die Erhebung wurden rund 2.500 repräsentativ ausgewählte Erwerbstätige dazu befragt, wie viele Jobangebote ihnen über Social Media gemacht wurden.

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