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News / Konsum von Onlinemedien steigt weltweit rasant
Laut einer Bain-Studie verbringen Verbraucher deutlich mehr Zeit als noch vor drei Jahren mit dem Konsum von Online-Videos.
24.01.2014   News
Konsum von Onlinemedien steigt weltweit rasant
 
Der weltweit steigende Absatz von Smartphones und Tablet-PCs krempelt den Konsum digitaler Inhalte weltweit kräftig um. Das hat die Unternehmensberatung Bain & Company ermittelt. Doch die Nutzung von Onlinemedien variiert stark in den verschiedenen Regionen.
Konsumenten wechseln bei Smartphones und Tablets zunehmend von Kauf- zu Mietmodellen sowie anderen Nutzungsformen für Videos, Spiele, Musikinhalte und Literatur. Der Anteil der Smartphone-Besitzer an der Gesamtbevölkerung in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich ist 2013 von 49 Prozent im Vorjahr auf 64 Prozent gestiegen.
Von 24 auf 37 Prozent legten Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) zu. Einen Tablet-PC haben in den Industriestaaten derzeit 39 Prozent, 2012 waren es noch 18 Prozent. Die Schwellenländer kommen auf 21 Prozent, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.

Videos und Musik boomen

Onlinevideodienste haben ebenfalls zugelegt: in den Industrieländern konsumieren fast 70 Prozent der Abonnenten von derartigen Diensten mehr Videos als noch vor drei Jahren. Die Abonnenten von Internetmusikdiensten holen ähnlich auf, knapp 60 Prozent verbringen mehr Zeit mit Musikhören als drei Jahre zuvor.

Internetmusikdienste wie Spotify, Google Music und Pandora konnten ihre Nutzerzahlen seit 2012 nahezu verdoppeln. Schließlich stellt die Studie auch fest: Wer mehrere Endgeräte besitzt, schaut grundsätzlich auch mehr Videos.

Professionelle Meinung zählt weniger

Die Studie erörterte neben der Mediennutzung auch, auf welche Weise Konsumenten neue Inhalte entdecken. Mehr als 85 Prozent der Befragten in den Industrieländern und knapp 70 Prozent in den BRIC-Staaten greifen dabei auf mindestens eine der bekannten Plattformen wie Amazon, Apple, Google und Sony zu, um digitale Inhalte zu kaufen oder anzusehen.

Nutzer in allen Industrieländern orientieren sich außerdem eher an persönlichen Empfehlungen aus ihren sozialen Netzwerken, denn an Kritiken aus professionellen Quellen. Weniger als die Hälfte verlässt sich noch auf Bewertungen von Profis, dagegen bevorzugen über 50 Prozent den Rat anderer Kunden.

Die Auswertung durch Bain schließt mit dem Hinweis, dass Onlinedienste und Verlage hinsichtlich dieser Entwicklung ihre Investitionen und Innovationen entsprechend ausrichten sollten.

Die
 

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