26.03.2014 |   Twitter-Studie von Burson-Marsteller

Meinungsführer stehen auf große Konzerne

Follower der großen Autokonzerne haben durchschnittlich mehr als 1.500 Verbindungen in die sozialen Netzwerke
Follower der großen Autokonzerne haben durchschnittlich mehr als 1.500 Verbindungen in die sozialen Netzwerke

Behauptet jemand, die Größe spiele keine Rolle? Im Social Web jedenfalls tut sie es. Dort ziehen die größten Unternehmen der Welt auch die einflussreichsten Nutzer an. Das hat eine Studie von Burson-Marsteller ergeben. Und zwar in der Größenordnung 3.274.

Um diesen Faktor nämlich, den "Social Pull", soll der Einfluss eines Followers von einem der 100 weltweit größten Unternehmen größer sein als der eines durchschnittlichen Twitter-Nutzers. Das ist die "digitale Elite", wie Burson-Marsteller sie nennt. Mit der sollte sich ein Unternehmen hin und wieder mal unterhalten. "Twitter- und Facebook-Freunde sind mittlerweile regelrechte Marktforschungsgruppen, die Feedback in Echtzeit liefern", sagt Deutschland-CEO Karl-Heinz Heuser. "Wer viel über diese Leute weiß, kann davon profitieren - wenn er sich mit den Eigenheiten des Social Web auskennt." Technologie- und Autofirmen machten es vor.

Der "Global Corporate Twitter Influence Study" zufolge haben die Twitter-Follower der laut US-Wirtschaftsmagazin "Fortune" 100 umsatzstärksten Unternehmen im Schnitt 735 Verbindungen in ihren sozialen Netzwerken. Der durchschnittliche Twitter-User verfügt demnach gerade mal über rund 300 Verbindungen. Außerdem sind die Follower der Fortune 100 im Schnitt älter und mit größerer Wahrscheinlichkeit Männer.

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