01.07.2014 |   Nielsen Global CSR Report

Kunden honorieren verantwortungsvolles Handeln

Die Generation der 21- bis 34-Jährigen reagiert am sensibelsten auf nachhaltiges unternehmerisches Handeln
Die Generation der 21- bis 34-Jährigen reagiert am sensibelsten auf nachhaltiges unternehmerisches Handeln

Immer mehr Bundesbürger sind bereit, für Produkte und Dienste nachhaltig arbeitender Unternehmen einen Preisaufschlag zu zahlen. Waren es 2011 noch 32 Prozent der Deutschen, sind es jetzt 40 Prozent. Doch vor einem persönlichen Einsatz für soziale Projekte schrecken die meisten zurück, wie der Nielsen Global CSR Report zeigt.

Die Marktforscher von Nielsen haben in der weltweiten Studie untersucht, was CSR von Unternehmen bei den Verbrauchern bewirkt. In Deutschland gab jeder dritte Umfrageteilnehmer an, in den vergangenen sechs Monaten mindestens ein Produkt aus diesem Grund gekauft zu haben. Insgesamt haben die Deutschen großes Interesse an Hilfsprojekten für den weltweiten Zugang zu einer Grundbildung, zur globalen Versorgung mit Trinkwasser und zum Kampf gegen Hunger und extreme Armut. Aber nur 31 Prozent der Befragten engagiert sich selbst aktiv sozial, etwa in Form ehrenamtlicher Tätigkeit oder durch regelmäßige Spenden für soziale Zwecke.

Die Bundesbürger liegen damit unter dem weltweiten Durchschnitt. Global geben 55 Prozent der Befragten an, mehr Geld für Produkte und Dienstleistungen von Firmen auszugeben, die nachweislich sozial und in Sachen Umweltschutz aktiv sind. 2011 waren es nur 45 Prozent. Und 49 Prozent sind auf den Gebieten selbst aktiv. Mehr als zwei Drittel sagen, dass sie lieber für sozial verantwortlich handelnde Unternehmen arbeiten würden.

Für seine Untersuchung hat Nielsen von Mitte Februar bis zum 7. März mehr als 30.000 regelmäßige Internetnutzer in 60 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Der internationale Report zur Studie kann unentgeltlich über nielsen(at)ergo-komm.de bestellt werden.

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