17.11.2014 |   „FCP-Barometer“

Content Marketing wächst auf Kosten der Klassik

Immer mehr Unternehmen verschieben ihre Kommunikationsbudgets zugunsten von Content Marketing. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen werden dies in den kommenden drei Jahren auf Kosten klassischer Werbung tun. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Forum Corporate Publishing (FCP) hervor. Eine "Ära der Inhalte" sei angebrochen, behauptet Andreas Siefke, 1. Vorsitzender des FCP.

Dem "FCP-Barometer" zufolge verfolgen inzwischen 55 Prozent aller Unternehmen eine inhaltsgetriebene Kommunikationsstrategie. Sie sei in vielen Fällen wirkungsvoller als klassische Werbung. Das sehen 60 Prozent der Befragten beim Thema Markenimage so, 85 Prozent bei Loyalität und Kundenbindung und 96 Prozent bei der Positionierung als "Thought Leader". Nur ein Viertel der Umfrageteilnehmer ist der Ansicht, dass Werbung bei der Gewinnung von Neukunden die Nase vorn hat. "Genau dies ist die Chance für CP-Dienstleister, die kreative und journalistische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für die kommunikative Agenda und die Markenführung von Unternehmen mitbringen", sagt FCP-Vizechef Christian Fill.

In einem Interview mit "Horizont" (46/2014) sagte FCP-Geschäftsführer Michael Höflich, dass der CP-Markt in den kommenden zwei Jahren um zehn Prozent wachsen werde. Dieses Wachstum werde sich zu einem Drittel aus Geldern speisen, die Unternehmen zusätzlich locker machten. Die anderen zwei Drittel würden zu einem guten Teil aus den Werbetöpfen abgezogen.

Die neue FCP-Definition für Content Marketing:

1. Content Marketing als Unternehmens-, Marken- und Produktkommunikation ist getrieben von relevanten, redaktionellen Inhalten.
2. Content Marketing nutzt alle verfügbaren Medienkanäle wie Print, Video, Mobile und Online - jeweils einzeln und in crossmedialen Mediensystemen.
3. Content Marketing entfaltet messbare Wirkung entlang der gesamten Customer Journey. Die Kommunikationseffekte reichen von der Steigerung des Bekanntheitsgrades über Imagepflege und Kundenbindung bis hin zur Neukundengewinnung und dem Auslösen unmittelbarer Kaufimpulse.

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