13.02.2015 |   PR-Com-Whitepaper

Pressebereich-Optimierung für mobile Geräte fehlt oft

Anpassung von Pressebereichen für mobile Geräte: Nicht einmal die Hälfte der größten Unternehmen Deutschlands bietet eine mobile Version ihres Pressebereichs an (“ja“). Grafik: PR-Com
Anpassung von Pressebereichen für mobile Geräte: Nicht einmal die Hälfte der größten Unternehmen Deutschlands bietet eine mobile Version ihres Pressebereichs an (“ja“). Grafik: PR-Com

Die Presseauftritte der größten deutschen Unternehmen im Internet verdienen insgesamt befriedigende Noten. Zu diesem Urteil kommt die Agentur PR-Com nach einer Untersuchung von 100 Pressebereichen.

Dennoch gibt es Defizite. So haben nur 44 Prozent der untersuchten Konzerne ihren Presseauftritt im Netz für die mobile Nutzung angepasst. Deshalb müssen viele Journalisten unter anderem mit winzigen Schriften auf ihren Smartphones und Tablets vorliebnehmen. "Dass es kein mobiles Presseportal von Unternehmen wie Aldi oder Lidl gibt, die hinsichtlich der Kommunikation ohnehin nicht besonders innovativ aufgestellt sind, war zu erwarten", sagt PR-Com-Geschäftsführer Alain Blaes, "dass aber Konzerne wie Commerzbank, Daimler, Deutsche Bahn oder Deutsche Bank hier schwächeln, das ist schon recht merkwürdig."

Im Allgemeinen sind die Auftritte der Untersuchung zufolge gut organisiert. Die Journalisten kommen ohne großen Aufwand an die angebotenen Informationen. Nachholbedarf gibt es nach Auffassung der Münchner PR-Experten jedoch beispielsweise beim Thema Mediathek. 78 Prozent der untersuchten Sites verfügen über eine separate Mediathek. Zu den angebotenen Medien gehören vor allem Fotos (74 Prozent), mit deutlichem Abstand Videos (57) und Audio-Material (16). Zumindest Fotos sind laut PR-Com jedoch heute ein Muss.

Das Whitepaper von PR-Com kann hier kostenlos herunterladen werden.

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