25.06.2015 |   "B2B Social Media Report 2015"

News-Versand über PR-Portale ist rückläufig

Im Ranking der aktivsten Social Media-Unternehmen aus dem B2B-Umfeld steht erneut Liebherr an der Spitze, gefolgt von Fraport, Festool und Datev
Im Ranking der aktivsten Social Media-Unternehmen aus dem B2B-Umfeld steht erneut Liebherr an der Spitze, gefolgt von Fraport, Festool und Datev

Die Zahl der Nennungen von B2B-Unternehmen, die auf PR-Portalen wie Finanz.presseportal.de, pr-presse.de oder pressbot.net zu finden sind, ist von 2013 auf 2014 um 35 Prozent zurückgegangen. Das haben der Social Media Monitoring-Anbieter Brandwatch und das Beratungsunternehmen Kauleo im Rahmen ihres "B2B Social Media Report 2015" herausgefunden. Demnach schlagen Unternehmen aus dem B2B-Umfeld neue Wege ein, um ihre Pressemitteilungen zu verteilen. Sie weichen gern auf ihre eigenen Twitter-Kanäle aus, vermutlich, um Kosten zu senken.

Allerdings hat auch die Gesamtzahl der Nennungen auf klassischen News-Portalen von heute.de bis pr-gateway um 15 Prozent abgenommen, ihr Anteil am Gesamtvolumen verringerte sich um neun auf 44 Prozent. Zuwächse bei Nennungen werden dagegen in Nachrichten auf Web-Portalen (wie kulturnews.de, news.de oder dtoday.de/plus 16 Prozent) und HR-Seiten (wie gigajob.de, jobs.heise.de oder jobs.monster.de/plus acht Prozent) registriert.

Im Unterschied zur Gesamtentwicklung auf den Newsseiten nimmt die Sichtbarkeit von B2B-Unternehmen auf Twitter und Facebook zu. Das Beitragsaufkommen ist hier um 76 und 52 Prozent gewachsen. Die Social Media-Treffer sind insgesamt durchschnittlich um 21 Prozent gestiegen. Der im ersten Report beobachtete Trend weg von den offenen Plattformen wie Blogs und Foren hin zu einzelnen Social Media-Kanälen hat sich fortgesetzt.

In der zweiten Auflage des Reports wurde die Social Media-Aktivität von 215 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewertet. Der Report kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Kommentare

Jens Petersen am 25.06.2015 um 18:04
Liebe Studien-Autoren,
dass die Anzahl der Unternehmen, die kostenfreie Presseportale nutzen, zurückgegangen ist, liegt auf der Hand. Unsere internen SEO-Analysen zeigen, dass Google die Relevanz solcher Portale in den vergangenen Monaten rigoros abgestraft hat. Stichwort: Duplicate Content.

Einzige Ausnahme: Der Marktführer www.presseportal.de (Also unseres ...) Während sich der Traffic auf den zahllosen kostenfreien Portalen im Sinkflug befindet, haben wir weiter an Usern und Visits gewonnen. Unsere täglich rund 700 aktuellen Beiträge im Portal werden von Google als eine sehr wertvolle Quelle geschätzt und entsprechend positiv gerankt.

Von einem kategorischen Bedeutungsverlust der Presseportalen zu sprechen ist also falsch. Hier wäre etwas mehr Sorgfalt und Differenzierung seitens der Autoren wünschenswert gewesen.

Disclaimer: Ich bin für das Angebot www.presseportal.de der dpa-Tochter news aktuell verantwortlich.

Beste Grüße,
Jens Petersen
 

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